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Arbeitsmarktgipfel: Wirtschaft & Arbeit im Dialog

Fotocredit: NÖ Landespressedienst/Pfeiffer
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Arbeitnehmer, Unternehmer, Sozialpartner und Politik starteten eine gemeinsame Initiative „Dialog Wirtschaft und Arbeit“, um den steigenden Arbeitslosenzahlen gegenzusteuern. Erste konkrete Maßnahmen wurden bei einem Kick-off-Event bereits präsentiert.

Das Problem scheint bekannt: Niederösterreich vermeldet Jahr für Jahr Beschäftigungsrekorde und trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit. Zudem klagen Unternehmerinnen und Unternehmer darüber, dass sie kein qualifiziertes Personal finden.

„Wir haben uns getroffen, um Probleme konkret anzusprechen und Lösungen zu finden. Die Anforderungen des Arbeitsmarktes und die Bedürfnisse der Wirtschaft wurden in den Mittelpunkt unserer Diskussion gestellt. Wir wollen Menschen, die ohne Beschäftigung sind, der Wirtschaft zuführen, die dringend Arbeitskräfte braucht”, kündigt Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner in den Geberit-Räumlichkeiten in Pottenbrunn nach dem ersten Arbeitsmarktgipfel an.

Mehr IT-Kompetenzen für Beschäftigte

So soll es ein Sonderprogramm zur Unterstützung von Umschulungsmaßnahmen für Personen geben, die bereit sind, sich in einem Mangelberuf wie beispielsweise im Tourismus weiterbilden zu lassen. Pro Person stünde dafür eine Förderung von 2.500 Euro zur Verfügung. Vor allem im Bereich der Digitalisierung – als Schlüsselfaktor der Zukunft – wird angestrebt, allen Mitarbeitern mehr Qualifizierung zu ermöglichen. Das Projekt ‚Future of production‘ der Zukunftsakademie Mostviertel soll auf ganz Niederösterreich ausgerollt werden, damit alle genau jene Schulungen erhalten, die sie in der Arbeit benötigen.

„Unsere wertvollsten Ressourcen, die Menschen, müssen perfekt auf das Wirtschaftsleben vorbereitet werden. Unser Begabungskompass zeigt die Stärken und Talente der Jugend auf. Die Potenziale der Jugendlichen dürfen nicht vergeudet werden“, definiert WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl eine weitere Schwerpunktsetzung.

„Wir haben uns vorgenommen, ‚Wirtschaft und Arbeit im Dialog‘ regelmäßig zu wiederholen“, so Mikl-Leitner abschließend.

Bildtext: V.l.: IVNÖ-Vizepräsident Helmut Schwarzl, Landesrätin Petra Bohuslav, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, AKNÖ-Präsident Markus Wieser und AMS Niederösterreich-Geschäftsführer Karl Fakler.Foto: NÖ Landespressedienst/Pfeiffer

 

 

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20. March 2017

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