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Die besten Lehrlinge der NÖ Industrie ausgezeichnet

Die Gewinner der Lehrlingswettbewerbes der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer NÖ bei der Siegerehrung im Julius Raab Saal in St. Pölten. Foto: Josef Bollwein/WKNÖ
Die Gewinner der Lehrlingswettbewerbes der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer NÖ bei der Siegerehrung im Julius Raab Saal in St. Pölten. Foto: Josef Bollwein/WKNÖ

Mit der der österreichweit einzigartigen Sonderkategorie Industrie 4.0 setzte die Sparte Industrie Maßstäbe in Sachen Digitalisierung.

Das Ausbildungsniveau unter Niederösterreichs Industrielehrlingen ist top. Dafür sorgen die Industrieunternehmen, die eine fundierte Ausbildung bieten und so für die Fachkräfte von morgen sorgen. Um die besten Lehrlinge zu finden und entsprechend vor den Vorhang zu holen, organisierte die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) auch heuer wieder Lehrlingswettbewerbe in acht verschiedenen Kategorien sowie in der Sonderkategorie Industrie 4.0.

Insgesamt nahmen 119 Lehrlinge aus 36 Unternehmen aus ganz Niederösterreich an den Wettbewerben teil. Bei einer großen Siegerehrung wurden am 23. Juni im Julius Raab Saal des WIFI St. Pölten die Sieger gekürt.

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: „Die Lehre ist ein hervorragender Start ins Berufsleben und eröffnet jungen Menschen alle Chancen. Nur in der Gesellschaft nimmt die Lehre nicht den Stellenwert ein, der ihr gebührt. Dabei zeigt gerade auch die Sonderkategorie Industrie 4.0, dass Fachkräfte – und damit die Lehre – in allen Branchen auch im Zeitalter der Digitalisierung absolut unverzichtbar sind. Digitalisierung heißt nicht, dass handwerkliche Fähigkeiten nicht mehr gefragt sind, sondern dass Handwerk und IT-Kenntnisse verknüpft werden müssen. Die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fertigkeiten wird wichtiger denn je.“

Schwarzl: „Industrie 4.0 ist für unsere Lehrlinge kein Fremdwort“
Helmut Schwarzl, Spartenobmann-Stv. der NÖ Industrie, hob als Gastgeber des Lehrlingswettbewerbs die Wichtigkeit der Lehrlingsausbildung für die Industrie NÖ und den gesamten Wirtschaftsstandort NÖ hervor: „Die NÖ Industrie ist ein wichtiger Ausbildner. Jeder siebente Industrie-Lehrling Österreichs wird in Niederösterreich ausgebildet. Und auch Industrie 4.0 ist für unsere Lehrlinge kein Fremdwort. Dass unsere Lehrlinge top-ausgebildet sind und auch mit digitalen Technologien sehr gut umgehen können, zeigt das gute Abschneiden der Teilnehmer in der Sonderkategorie Industrie 4.0.“

Hauptsponsor der Sonderkategorie Industrie 4.0 war die Firma SMC Pneumatik Gmbh, einer der weltweit führenden Experten in der industriellen Automatisierungstechnik. „Den zukünftigen Herausforderungen der industriellen Digitalisierung vernetzt mit den unterschiedlichen Branchen zu begegnen, ist erfolgsentscheidend für Österreichs Industrie“, betont Robert Angel, Geschäftsführer der SMC Pneumatik GmbH. „Um am regionalen wie globalen Markt zu bestehen, brauchen wir top-ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Umso wichtiger ist es, den jetzigen und kommenden Generationen zukunftsausgerichtete Ausbildungen zu ermöglichen.“

Ein dreiköpfiges IT-Lehrlingsteam aus der Sparte Information und Consulting fungierte bei der Sonderkategorie als „Servicestelle“ für die Industrie-Teams und las diverse Daten aus und visualisierte diese. „Für die Fachgruppe UBIT und die Berufsgruppen Consulting und Informationstechnologie sind die Themen Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 die zentralen und aktuellen Themenfelder. Um diese Themen erfolgreich im Sinne niederösterreichischer Unternehmen und deren Kunden zum Einsatz zu bringen, sind qualifizierte Mitarbeiter ein Schlüsselfaktor. Deshalb unterstützten wir diesen Wettbewerb als Berufsgruppensprecher IT aus voller Überzeugung“, so Gerhard Wanek, IT-Berufsgruppensprecher der Fachgruppe UBIT.

Gemeinsam mit WKNÖ-Präsidentin Zwazl überreichte Spartenobmann-Stv. Helmut Schwarzl den Siegern die Landesbesten-Pokale und wertvolle Sachpreise. Das sind die Sieger in den einzelnen Kategorien:

 

  • Sieger Kategorie Metall I:
    Lukas Zoitl
    , voestalpine Precision Strip GmbH., Böhlerwerk (Bez. Amstetten)

  • Sieger Kategorie Metall II:
    Michael Polt
    , Eaton Industries (Austria) GmbH, Schrems (Bez. Gmünd)

  • Sieger Kategorie Metall III:
    Daniela Riegler
    , Berndorf Sondermaschinenbau Ges.m.b.H., Berndorf (Bez. Baden)

  • Sieger Kategorie Metall IV:
    Jürgen Kraus
    , Voith Paper GmbH, St. Pölten

  • Sieger Kategorie Produktionstechnik:
    Bernhard Lintner
    , voestalpine Krems GmbH

  • Sieger Kategorie Mechatronik:
    Julian Scherz, Busatis GmbH, Purgstall an der Erlauf (Bez. Scheibbs)

  • Sieger Kategorie Elektro:
    Florian Schöndorfer
    , ÖBB-Infrastruktur AG, St. Pölten

  • Sieger Kategorie Kunststoff:
    Florian Bauer, Eaton Industries (Austria) GmbH, Schrems (Bez. Gmünd)

 

  • Sonderkategorie Industrie 4.0:
    Das Team „Future of Production“, Welser Profile Austria GmbH,
    Ybbsitz (Bez. Amstetten), mit:
    Benjamin Gruber, Christina Kerschbaumer, Christian Puchebner, David Maurer

 

Österreichweite einzigartig: Sonderkategorie Industrie 4.0

Es traten Teams zu je vier Mitgliedern an, die unterschiedliche Lehrberufe umfassen mussten, da auch die gestellten Aufgaben nur gelöst werden konnten, wenn unterschiedliche Fähigkeiten – vom klassischen Drehen bis zur Sensortechnik – beherrscht werden. Insgesamt sechs Teams aus NÖ Leitunternehmen traten heuer an.

  

 

Zahlen – Daten – Fakten zur NÖ Industrie:

968 Industrieunternehmen mit 74.865 direkt Beschäftigten gibt es in Niederösterreich, davon sind 694 Kleinunternehmen (bis 49 Beschäftigte), 189 mittelgroße Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) und 85 Großunternehmen (250 und mehr Beschäftigte).

Insgesamt gibt es 229 Lehrbetriebe mit 2.241 Lehrlingen in Ausbildung. Knapp jeder siebente Industrie-Lehrling Österreichs wird in Niederösterreich ausgebildet.

Industrie als Exportmotor: 47,7% beträgt die durchschnittliche Exportquote: Kessel und Maschinen mit einem Exportvolumen von 2,6 Mrd. Euro, elektrische Maschinen und elektrotechnische Anlagen mit einem Exportvolumen von 2,1 Mrd. Euro. Weitere Exportschlager: Zugmaschinen, Kraftwagen, Waren aus Eisen und Stahl, sowie Mineral. Brennstoffe, Mineralöle, Erzeugnisse, Destillate, Aluminium und Waren daraus, Kunststoffe und Waren daraus, Holz, Holzwaren, Holzkohle, Pharmazeutische Erzeugnisse, Papier und Pappe, Waren aus Papierhalbstoff, Papier/Pappe usw.

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26. June 2017

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