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„Eine Win-win Situation für Unternehmen und StudentInnen“

IV NÖ-Präsident Thomas Salzer. (c) Josef Bollwein
IV NÖ-Präsident Thomas Salzer. (c) Josef Bollwein

Thomas Salzer, Spartenobmann der NÖ Industrie und Präsident der Industriellenvereinigung NÖ im NÖWI-Gespräch über die Diplomarbeitsbörse.

Was ist die Diplomarbeitsbörse Industrie NÖ?
Thomas Salzer: Die Diplomarbeitsbörse Industrie NÖ vernetzt Unternehmen mit HTL und FH-Studenten. Unternehmen bieten Themen an, die dann von HTL-Schülern oder FH-Studenten im Rahmen ihrer verpflichtenden Abschluss- beziehungsweise Diplomarbeit behandelt werden.

Wie funktioniert die Plattform?
Die Themen-Plattform befindet sich auf der Website der NÖ Industrie. Mit einem Klick auf www.noeindustrie.at können Unternehmen dort Themen, die der Betrieb gerne bearbeitet haben will, platzieren. Studenten können auf der Plattform direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten und sich für die Bearbeitung des gewünschten Themas bewerben. Mit einem weiteren Klick vergibt der Betrieb die Arbeit und der Student kann starten.

Warum unterstützt die NÖ Sparte Industrie die Diplomarbeitsbörse?
Die wachsende Anzahl an HTL Diplomarbeiten und FH-Studenten führt zu einem hohen Bedarf an Themen, die im Rahmen einer Abschluss-, Bachelor- oder Diplomarbeit bearbeitet werden sollten. Es ist für Studenten nicht immer einfach, passende Themen zu finden. Ebenso gibt es in vielen Industriebetrieben Themen und Fragestellungen, die man nicht unbedingt sofort, aber doch bearbeitet haben will. Damit ist die Diplomarbeitsbörse eine Win-win Situation, wo die Anforderungen der Schüler und Studenten und der Betriebe erfüllt werden können. Auch der frühe Kontakt zu Betrieben ermöglicht eine gute Orientierung, wo man später einmal selbst tätig sein will und zeigt Unternehmen den ein oder anderen guten Mitarbeiter der Zukunft.

Welche Themenspektren sind für Unternehmen am interessantesten?
Die Themenspektren sind sehr unterschiedlich. Von klassischen Organisations- und Kommunikationsthemen über Logistikfragen bis hin zu biotechnischen Fragestellungen. Die Themen sind bewusst nicht eingeschränkt, da wir ja die ganze Breite der Studien und der Unternehmen abdecken wollen.

 

(Das Interview erschien zunächst in der "NÖWI", der Zeitung der niederösterreichischen Wirtschaft.)

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09. March 2017

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