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„SchülerInnen mit der beruflichen Praxis vertraut machen“

Foto: Semrad
Foto: Semrad

Wilhelm König, Landesschulinspektor für die technischen Schulen in NÖ, erklärt im NÖWI-Gespräch, was eine gute Diplomarbeit ausmacht.

Warum wird die Kooperation mit der Wirtschaft besonders bei den Diplomarbeiten betont?
Wilhelm König: Die technischen Schulen – HTL und Technischen Fachschule – sehen ihre Kernaufgabe in einer fundierten Ausbildung, die sich an den Praxisanforderungen der Arbeitswelt orientiert, so wie das auch in den Zielen des Qualitätsmanagementsystems der HTL festgehalten ist. Daher werden die Schüler im Wege von Kooperationen mit den Anforderungen der beruflichen Praxis vertraut gemacht.

Welche Aspekte braucht eine  erfolgreiche Diplomarbeit?
Erfolgskriterien sind selbstständiges Arbeiten, Teamfähigkeit und Begeisterung für die Aufgabe. Die Diplomarbeit wird in der Regel als Teamarbeit von zwei bis fünf Schülern durchgeführt und von einer fachlich zuständigen Lehrperson betreut.

Können alle Schüler an der Diplomarbeitsbörse teilnehmen?
Selbstverständlich können alle die Diplomarbeitsbörse Industrie NÖ zur Ideenfindung nützen – über die Plattform wird auch an den HTL informiert.

Wieviele Diplomarbeiten wickelten HTL-Schüler für Firmen bereits ab?
In NÖ schließen jährlich etwa 1.600 junge Menschen ihre HTL-Ausbildung in den verschiedensten Fachbereichen ab. Diplomarbeiten werden seit dem Schuljahr 2000/2001 im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung optional, seit 2015/16 verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler, erarbeitet. Ein zunehmender Anteil davon wird in Kooperation mit Unternehmen aus dem regionalen und überregionalen Umfeld der Schulstandorte durchgeführt.

 

(Das Interview erschien zunächst in der "NÖWI", der Zeitung der niederösterreichischen Wirtschaft.)

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21. March 2017

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