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Starthilfe für MINT-Schulen in NÖ

Erika Frühwald (NÖ Netzwerk NaWi - ARGE NaWi NÖ), NÖ Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer mit zwei Schülern der NMS Theodor-Körner 4 St. Pölten. Foto: NLK Pfeiffer
Erika Frühwald (NÖ Netzwerk NaWi - ARGE NaWi NÖ), NÖ Bildungsdirektor Johann Heuras, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer mit zwei Schülern der NMS Theodor-Körner 4 St. Pölten. Foto: NLK Pfeiffer

Mit Unterstützung der IV-NÖ soll im kommenden Schuljahr die Zahl der Schulstandorte mit dem Schwerpunkt „Naturwissenschaft und Technik“ verdoppelt werden. Rund 420 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Schwerpunktschulen.

Bereits im letzten Bildungsjahr starteten in Niederösterreich die ersten fünf Mittelschulen mit sogenannten NAWI-Schwerpunkten. „Aufgrund der positiven Erfahrungen und Rückmeldungen werden wir dieses Projekt nun ausweiten. Im aktuellen Schuljahr werden wir für die neue, sechste Bildungsregion eine Schule auswählen, die ebenfalls den Schwerpunkt künftig in ihren Lehrplan integrieren wird. Noch in diesem Schuljahr wird also eine weitere Schule mit dem neuen Schwerpunkt starten. Und bereits im kommenden Schuljahr 2020/21 werden wir das Angebot in Niederösterreich verdoppeln“, so Bildungs-Landesrätin Teschl-Hofmeister.

Starthilfe gab es dabei von Beginn an durch die IV-Niederösterreich, denn: „Für alle großen Fragen der Zukunft – sei es die Bekämpfung des Klimawandels, künstliche Intelligenz, die Entwicklung neuer Medikamente oder neue Technologien bei Autos und Smartphones – braucht es Talente aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese NAWI-Schwerpunkte sind somit eine große Chance – für die Jugendlichen genauso wie für unseren Industriestandort“, so IV-NÖ-Präsident Thomas Salzer.

IV-NÖ unterstützt mit Robotern, Tablets und Co.

Konkret unterstützt die IV-NÖ die NAWI-Schulen daher mit umfangreichem technischen Equipment wie Lego-Mindstorms, Bee Bot-Robotern, Mikroskopen und iPads, damit sich die Jugendlichen im Unterricht spielerisch mit den Fragestellungen auseinandersetzen können. „Die technische Ausstattung soll die pädagogischen Konzepte des NAWI-Schwerpunkts ergänzen und dazu beitragen, den Unterricht noch spannender zu gestalten“, so Salzer.

„Unser Ziel ist es, jedem Schüler und jeder Schülerin den für sie optimalen Bildungsweg zu ermöglichen. Unsere Mittelschulen sind hervorragende Schulen und mit dem Schwerpunkt „Naturwissenschaft und Technik“ ist es uns gelungen, die Mittelschulen noch ein Stück attraktiver zu machen. Die positiven Rückmeldungen seitens der Schüler und Schülerinnen, sowie der Eltern, zeigen uns, dass wir mit diesem Schwerpunkt auf dem richtigen Weg sind. Unsere Mittelschulen bieten eine hervorragende Voraussetzung für eine spätere erfolgreiche Berufslaufbahn. Ein eindrucksvoller Beweis dafür ist auch, dass auch die Industriellenvereinigung von unserem zukunftsträchtigen Konzept überzeugt ist“, so Bildungsdirektor Johann Heuras.

Die aktuellen Pilotschulen sind:

  • NMS Zwettl,
  • NMS Lassee,
  • NMS Ybbsitz,
  • NMS St. Pölten III und IV
  • NMS Wiener Neustadt

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27. September 2019

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